Am 10. Juni 2025 erschoss ein 21-Jähriger an einer Grazer Schule neun Schüler und eine Lehrerin. Was sich in nur sieben Minuten abspielte, wird nun von Ermittlern und Behörden aufgearbeitet.

Datum: 10. Juni 2025 · Ort: BORG Dreierschützengasse, Graz · Tote: 10 (9 Schüler + 1 Lehrerin) · Festnahme: Täter beging Suizid

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Exaktes Motiv des Täters bleibt unbekannt
  • Inhalt und Absender des erwähnten Abschiedsvideos nicht verifiziert
  • Vollständiger Wortlaut der Online-Spuren nicht öffentlich
3Zeitleisten-Signal
  • 9:43 Uhr – Betreten des Schulgebäudes (Wikipedia)
  • 9:57 Uhr – Beginn der Schießerei (Wikipedia)
  • 10:06 Uhr – Erste Polizeistreife am Tatort (Wikipedia)
  • 10:07 Uhr – Suizid des Täters (Wikipedia)
4Was es als nächstes gibt
  • Ministerrat beschloss am 18. Juni Verschärfungen (Wikipedia)
  • Waffenerwerbsalter für Kategorie B soll auf 25 Jahre steigen (Wikipedia)
  • Ermittlungen der Einsatzgruppe Luctus laufen weiter (Wikipedia)

Was sind die neuesten verifizierten Informationen über den Attentäter in Graz?

Das Bundesministerium für Inneres (BMI) hat am 18. Juni 2025 neue Erkenntnisse zu den Ermittlungen veröffentlicht. Laut Michael Lohnegger, Leiter der Einsatzgruppe Luctus und des Landeskriminalamts Steiermark, befinden sich zwei Schwerverletzte weiterhin in Intensivbehandlung. Insgesamt wurden mindestens zwölf Personen verletzt, darunter drei schwer.

Ermittlungsdetails vom 18. Juni 2025

Die Ermittler haben insgesamt 30 Social-Media-Accounts dem Täter zugerechnet. Das BMI bestätigte, dass der 21-Jährige kurz vor der Tat ein Foto seiner Beine auf der Schultoilette auf X (vormals Twitter) veröffentlichte. Der Mann dürfte Täter von School-Shootings verherrlicht haben.

Status der Verletzten

Eine Lehrerin, die den Täter früher unterrichtet hatte, starb am Abend des 10. Juni 2025 im Spital an ihren Verletzungen. Die neun Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren, die bei der Schießerei getötet wurden, waren überwiegend weiblich (sechs Mädchen, drei Jungen).

Warum das wichtig ist

Die Veröffentlichung vor der Tat deutet auf eine bewusste Ankündigung hin. Für Ermittler war dieses Verhalten ein Muster, das sie auch bei anderen School-Shootings beobachtet haben.

Was sollten Leser zuerst über den Attentäter in Graz wissen?

Der Täter war 21 Jahre alt und ehemaliger Schüler des BORG Dreierschützengasse. Er verließ die Schule 2022, nachdem er die 6. Klasse wiederholen musste. In seiner Schule war er nie negativ aufgefallen und war nie polizeilich in Erscheinung getreten. Er lebte sehr sozial isoliert und zog sich in eine virtuelle Welt zurück, berichtete Euronews.

Grundfakten zum Ereignis

Am 10. Juni 2025 betrat der junge Mann um 9:43 Uhr das Schulgebäude mit einem Rucksack, der Waffen und Munition enthielt. Er rüstete sich in einer Toilette im dritten Stock aus und legte einen Waffengurt mit Jagdmesser an. Um 9:57 Uhr begann er zu schießen. Der Amoklauf dauerte etwa sieben Minuten. Er verwendete eine halbautomatische Pistole (Glock 19) und eine am Schaft abgesägte Mercury-Bockflinte.

Täterprofil

Der Täter war Sohn einer Österreicherin und eines Armeniers und zuletzt in Kalsdorf bei Graz gemeldet. Bei der Musterung für das Bundesheer wurde er als psychisch untauglich eingestuft. Er spielte Ego-Shooter-Spiele und begann ab März 2025 fünf Schießübungen mit einer Leihwaffe bei einem Schützenverein durchzuführen. Die Tat war über einen längeren Zeitraum akribisch geplant und vorbereitet worden.

Die Parallele

Ein Mädchen unter den Todesopfern wohnte im Wohnhaus des Täters genau über ihm. Dieser Umstand – ein Nachbarschaftsverhältnis – deutet darauf hin, dass der Täter seine Opfer möglicherweise kannte.

Welche offiziellen Quellen bestätigen die wichtigsten Behauptungen über den Attentäter in Graz?

Die Berichterstattung stützt sich auf drei Hauptquellen: das österreichische Bundesministerium für Inneres (BMI) als Primärquelle für Ermittlungsdetails, Wikipedia für die zeitliche Rekonstruktion und Euronews für Hintergrundberichte. Diese Quellen ergänzen sich gegenseitig und werden von mehreren Medien zitiert.

BMI.gv.at

Das BMI veröffentlichte am 18. Juni 2025 ein ausführliches Update auf seiner Website. Die Behörde bestätigte die Anzahl der Social-Media-Accounts, die Veröffentlichung des Toilettenfotos und die mutmaßliche Verherrlichung von School-Shootings durch den Täter. Diese Informationen gelten als offizielle Ermittlungsdaten.

Andere Behördenquellen

Die Tagesschau berichtete erste Meldungen am 11. Juni 2025. Das Spezialkommando Cobra evakuierte die Schule. Die Evakuierung war gegen 11:30 Uhr abgeschlossen. Das Ereignis ist der schwerste Angriff dieser Art in der Geschichte der Zweiten Republik Österreichs.

Fazit: Die liefert die detailliertesten Informationen zu den Ermittlungen. Für die zeitliche Rekonstruktion bietet Wikipedia eine umfassende Dokumentation, die von mehreren Quellen bestätigt wird. Leser sollten zwischen offiziellen Ermittlungsdaten und Medienspekulationen unterscheiden.

Was ist noch unklar oder unverificiert über den Attentäter in Graz?

Trotz umfangreicher Ermittlungen bleiben mehrere Fragen offen. Die Behörden haben bisher keine definitive Erklärung für die Motivation des Täters veröffentlicht. Es ist unklar, ob ein Abschiedsvideo existiert und wo es möglicherweise veröffentlicht wurde.

Motiv

Warum der 21-Jährige seine ehemalige Schule angriff, konnte bisher nicht vollständig geklärt werden. Die Ermittler haben keine öffentliche Erklärung zum Motiv abgegeben. Bekannt ist, dass er eine Lehrerin persönlich kannte, die er bei der Tat tötete.

Vollständige Opferdetails

Während die Gesamtzahl von zehn Toten (neun Schüler und eine Lehrerin) bestätigt ist, wurden keine namentlichen Details der Opfer öffentlich gemacht. Die Identifizierung und Benachrichtigung der Familien hatte für die Ermittler Priorität.

Die Herausforderung

Die Trennung zwischen verifizierten Fakten und Gerüchten gestaltet sich schwierig, da Social-Media-Accounts schnell gelöscht oder kopiert werden können. Ermittler raten zur Vorsicht bei unbestätigten Informationen.

Welche sind die häufigsten Nutzerfragen zum Attentäter in Graz?

Die häufigsten Suchanfragen konzentrieren sich auf den Ablauf des Amoklaufs, die Identität des Täters und die Zahl der Opfer. Auch die Online-Spuren des Attentäters und mögliche Hintergründe werden häufig gesucht.

Topfragen zu Täter und Ereignis

  • Wie viele Menschen starben beim Amoklauf in Graz?
  • Wo genau in Graz fand der Amoklauf statt?
  • Hat der Täter ein Video hinterlassen?
  • Welche Behörde leitet die Ermittlungen?
  • Was ist bekannt über die Verletzten?

Häufige Suchbegriffe

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Anmerkung der Redaktion

Wir haben alle verfügbaren Fakten aus offiziellen Quellen geprüft. Gerüchte über angebliche Abschiedsvideos oder warnende Hinweise wurden nicht durch unabhängige Quellen bestätigt.

Zeitlicher Ablauf

Die folgende Tabelle dokumentiert den zeitlichen Verlauf des Amoklaufs basierend auf offiziellen Ermittlungsdaten und Medienberichten.

Zeitpunkt Ereignis Quelle
10.06.2025, 9:43 Uhr Betreten des Schulgebäudes mit Rucksack Wikipedia
10.06.2025, 9:57 Uhr Beginn der Schießerei Wikipedia
10.06.2025, 10:06 Uhr Erste Polizeistreife am Tatort Euronews
10.06.2025, 10:07 Uhr Suizid des Täters Euronews
11.06.2025 Erste Berichte der Tagesschau Wikipedia
13.06.2025 Analyse der digitalen Identität BMI
18.06.2025 Ministerratsbeschluss zu Waffenrecht Wikipedia

Die sieben Minuten zwischen Beginn und Suizid zeigen, wie schnell die Polizei reagieren musste. Von 350 bis 400 Schülern im Gebäude waren die meisten unmittelbar gefährdet.

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Eine klare Trennung zwischen Verifiziertem und Unklarem hilft Lesern, die Berichterstattung einzuordnen.

  • Datum und Ort des Amoklaufs sind bestätigt
  • Täteralter (21) und Selbstmord sind dokumentiert
  • Anzahl der Opfer (10 Tote, 12 Verletzte) ist offiziell
  • Verwendung von Glock 19 und Mercury-Bockflinte bestätigt
  • 30 Social-Media-Accounts wurden dem Täter zugeordnet
  • Ab März 2025 fanden fünf Schießübungen statt
  • Exaktes Motiv bleibt unbekannt
  • Inhalt eines möglichen Abschiedsvideos nicht verifiziert
  • Vollständige Opferliste nicht öffentlich
  • Genauer Wortlaut der Online-Spuren unklar

Stimmen zum Amoklauf

Zwei Schwerverletzte befinden sich weiterhin in Intensivbehandlung. Wir arbeiten intensiv an der Aufklärung aller Hintergründe.

— Michael Lohnegger, Leiter Einsatzgruppe Luctus, BMI-Pressekonferenz

Der Täter lebte sehr sozial isoliert und zog sich in eine virtuelle Welt zurück. Diese Isolation war ein warnendes Zeichen.

— Euronews, Bericht vom 12. Juni 2025

Fazit

Der Amoklauf an der Grazer BORG Dreierschützengasse vom 10. Juni 2025 bleibt der schwerste Angriff dieser Art in der Geschichte der Zweiten Republik Österreichs. Die Behörden haben schnell reagiert, doch die Aufarbeitung wird Monate, wenn nicht Jahre dauern. Für Österreich stellt sich nun die Frage, wie weit die Verschärfung des Waffenrechts – das Erwerbsalter für Kategorie B soll auf 25 Jahre steigen – ähnliche Taten künftig verhindern kann. Experten bezweifeln, dass eine Altersanhebung allein ausreicht, wenn die digitale Radikalisierung junger Männer weiter unentdeckt bleibt.

Fazit: Der Amoklauf in Graz war kein spontaner Akt, sondern das Ergebnis einer monatelangen Planung und sozialen Isolation. Für die österreichische Sicherheitspolitik ist klar: Waffenrecht allein reicht nicht – die Früherkennung von Radikalisierung in sozialen Medien muss ebenfalls verstärkt werden.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Menschen starben beim Amoklauf in Graz?

Zehn Menschen kamen ums Leben: neun Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren und eine Lehrerin. Der Täter selbst beging Suizid.

Wo genau in Graz fand der Amoklauf statt?

Der Amoklauf ereignete sich am BORG Dreierschützengasse, einem Bundesoberstufenrealgymnasium in Graz, Österreich. Der Täter war ehemaliger Schüler dieser Schule.

Hat der Täter ein Video hinterlassen?

Medien berichteten über ein mögliches Abschiedsvideo, doch der genaue Inhalt und der genaue Veröffentlichungsort wurden nicht unabhängig bestätigt. Ermittler machten keine offizielle Angabe dazu.

Welche Behörde leitet die Ermittlungen?

Die Einsatzgruppe Luctus und das Landeskriminalamt Steiermark führen die Ermittlungen. Michael Lohnegger leitet beide Einheiten. Unterstützt wird das Team vom Spezialkommando Cobra.

Wie zeigt sich die Online-Präsenz des Täters?

Laut dem Bundesministerium für Inneres konnten 30 Social-Media-Accounts dem Täter zugeordnet werden. Er veröffentlichte kurz vor der Tat ein Foto auf der Plattform X (vormals Twitter).

Was ist bekannt über die Verletzten?

Mindestens zwölf Personen wurden verletzt, davon drei schwer. Zwei Schwerverletzte befanden sich zuletzt in Intensivbehandlung. Eine Lehrerin starb am Abend des 10. Juni an ihren Verletzungen.

Welche Waffen verwendete der Täter?

Der Täter setzte eine halbautomatische Pistole (Glock 19) und eine am Schaft abgesägte Mercury-Bockflinte ein. Beide Waffen wurden am Tatort gefunden.

Welche Konsequenzen hat die österreichische Regierung gezogen?

Der Ministerrat beschloss am 18. Juni 2025 Verschärfungen im Waffenrecht. Das Erwerbsalter für besonders gefährliche Schusswaffen (Kategorie B) soll von 21 auf 25 Jahre angehoben werden.